Bevor wir unsere Reise nach Kuba starteten, war unsere Absicht die ersten Tage in Havanna zu wohnen und von dort ein, zwei Tage an die Strände der Umgebung zu fahren....diesen Plan gab ich dann aber auf, als mich die Qual der Wahl (eine gute Casa zu finden) dazu brachte doch lieber am Strand zu wohnen und dann zu Besuch nach Havanna zu fahren.
Wir entschieden uns für die Strände von Guanabo, sie gehören zum Stadtteil "Playas del Este" an der Nordküste von Havanna, nur 15 km, also etwa 30 Autominuten vom Zentrum der kubanischen Hauptstadt entfernt.
Diese Strände sind sehr lang und heißen: El Mégano, Santa María del Mar, Boca Ciega und eben Guanabo.
Irgendwo hier hat sich wohl Ernest Hemingway inspirieren lassen um seinen Roman “Der alte Mann und das Meer” zu schreiben.
Wir ließen uns hier... in der "Casa Teraza" bei "Teresa" und ihrem Mann "Marino" inspirieren und genossen den ersten von vielen weiteren Ausblicken auf die Karibik.
Der Grund warum hier keine Touris sind wurde uns dann aber auch schnell klar, es gibt halt auch nicht viel... außer Kubaner....
und den anderen "Coches", aus der Vergangenheit mit vielen Pferdenstärken...
auf nach "La Habana" der 2 Millionen Einwohner großen Hauptstadt.
Für Musik klicke hier: "In Havanna"
Es heißt nicht umsonst, das Havanna-das größte Automuseum der Welt ist und man hat wirklich den (beklemmenden) Eindruck das, wenn die Zeit wirklich stehen geblieben ist,....dann -hier-
Der wahre Satz das "Autos leben" zeigte sich hier am deutlichsten....Sie husten, jaulen, stinken, tropfen, laufen, kriechen, verschlucken sich, zicken rum....
(Eine der Hauptaufgaben des Cubaneros, wie wir im Verlauf der Reise noch feststellen konnten,
neben Domino spielen und Rum trinken)
neben Domino spielen und Rum trinken)
trotzdem immer freundliche, aufgeschlossene, neugierige Leute...
das erfreut "die Reisenden" denn doch wieder...
das erfreut "die Reisenden" denn doch wieder...
Aber "Big Brother is watching you", also Vorsicht vor der allzeit präsenten "Policia National"
denn "Patria or Muerte" wird hier ernst genommen, entweder "für uns" oder "gegen uns" (und Touris sind nunmal der "Klassenfeind"...hatten wir alles schonmal....)
und immer wieder.....Durchhalteparolen
( "Wir sind glücklich in Kuba, Viva Fidel, Viva Raul")
oder in ganzer Wandbreite:
( "Viel, starke Einigkeit und Kampfeskraft, werden den Sozialismus (hoffentlich) verteidigen" )
Gegenüber, in der "Metzgerei" sah es dann so aus:
Die Metzgerei in der "man sich begegnet"
und "geräuchertes" genauso kaufen kann
wie "Eier"
Eier waren da, sa ich , dazu etwas Salz, Mehl und was sonst noch so auf dem Regal vor der
100 Jahre alten Waagschale stand....
100 Jahre alten Waagschale stand....
Aber zu diesen politischen, Propagandaslogans, gönne ich uns demnächst noch eine eigene Seite
(genug Bilder sind ja Dank dem sozialistischen Einfallsreichtum vorhanden...)
Aber weg von diesen deprimierenden Fakten der Realität, hin zu dem eigentlich Sinn und Zweck der Reise...
(Papi beim "Zwischenstop")Aufgrund der hohen schwülen, Luftfeuchtigkeit, gepaart mit lockeren 28-33 Grad C, entschloss sich der Papi dann (auch zu Liebe seiner Tochter "Mia Icha" )
Hui....was für ein Anblick und Gefühl.....
Dann ging es weiter auf den Spuren des Ernest Hemingway....und der Suche seiner Lieblingskneipe.....
Apropos "Hemingway"
Vorüber an der besten Bar am "Prado"....
und ab in die erste Bar, in der Wir "unseren" ersten "Ron de Cuba" sowie einen "Mochito sin Alcohol" tranken....

Zwischendurch mal nach Büchern, einer "gewissen Amerikanerin"
gesucht, aber (wie zu erwarten war) nur Bücher eines "gewissen Kubaners" gefunden, "Che´" oder so...war sein Name....
Spaziergang am 8 Km langen "Malecon" der Küstenstrasse Havannas (wir sahen nur die ersten 2)
Auf Empfehlung eines wohl Schweizer "Blogschreibers" ( http://pastiz.blogger.de/topics/Cuba) dessen Seite ich im Vorfeld der Planungen zur Reise öfters las, suchten wir dann im Stadteil "Centro Habana" die "Callejon de Hamel" auf.

Dort sollte Sonntags immer zw. 12.-16.00 Uhr, eine lustige afrokubanische Sause, mit Musik, Gesang und Spaß starten -Und tatsächlich wir fanden sie in der Mittagshitze.
....und dann glaubten wir unsren Augen nicht zu trauen....
War er es wirklich...der heroische, götzenhaft verehrte "El Che´" ?
Auf dem Rückweg dann am frühen Abend noch die Tanzkünste junger Kubaner-/innen
auf dem Prado bewundert....
auf dem Prado bewundert....
und zum Abschluss ein gutes Abendessen am Malecon
Hasta luego!
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